Die Deutsche Sektion der International Society for Magnetic Resonance in Medicine e. V. vergibt seit 2005 im Rahmen ihrer Jahrestagung den Gorter-Preis. Sie zeichnet damit auf dem Gebiet der biomedizinischen Magnetresonanz herausragende Arbeiten von Nachwuchswissen- schaftlerinnen oder -wissenschaftlern aus der Medizin oder einer Naturwissenschaft aus. Für den Gorter-Preis können sich Nachwuchswissenschaftlerinnen oder -wissenschaftler mit einer Master- oder Doktorarbeit oder einer anderen Originalarbeit zur biomedizinischen Magnetresonanz bewerben. Der Preis ist mit insgesamt 1.950€ dotiert.

Auch dieses Jahr wurden fünf Finalisten eingeladen, ihre Arbeiten bei der gemeinsamen Jahrestagung von DGMP und DS-ISMRM e.V. vorzustellen. Der diesjährige Gorter-Preis wurde verliehen an:

1. Fabian Gutjahr, Würzburg, für seine Arbeit „Darstellung von chemischem Austausch mit positivem Kontrast“

2. Sebastian Niesporek, Heidelberg , für seine Arbeit „Dynamische Magnetresonanztomo- graphie des Sauerstoffisotops 17O zur Charakterisierung des zerebralen Sauerstoffumsatzes“

2. Sascha Brunheim, Essen, für seine Arbeit „Parallele, 2D-selektive HF-Anregung der Wirbelsäule basierend auf B01TIAMO mit einem 32-Kanal Transceiver-System bei 7 Tesla”

Eine besondere Erwähnung verdient die Tatsache, dass in diesem Jahr zwei zweite Preise, aber kein dritter verliehen wurden.

Die beiden Finalisten Tanja Platt mit der Arbeit „In-vivo-23Na-Magnetresonanztomographie des Körperstamms bei 7 Tesla” und  Rainer Bögle mit der Arbeit “ Das B0 Magnetfeld moduliert Ruhe-fMRT Netzwerke durch vestibuläre Stimulation des Innenohrs“ wurden mit einem Buchpreis in Höhe von 100€ ausgezeichnet.

 

Die Gorter-Preis-Finalisten 2018: Fabian Gutjahr, Tanja Platt, Sascha Brunheim, Sebastian Niesporek und Rainer Bögle.